Mitmach-Workshop · Klassen 3 & 4 · 90 Minuten
Wie erkennt eine KI deinen Müll?
Die Kinder fotografieren Abfall, prüfen die Antworten einer echten, in Heilbronn entwickelten Bilderkennungs-KI – und dürfen sie im Höhepunkt sogar austricksen. Ganz nebenbei lernen sie das Wichtigste über künstliche Intelligenz: prüfen statt glauben.
Unsere Haltung
KI-Bildung heißt nicht, Kinder vor Bildschirme zu setzen.
Wir bringen Kindern nicht bei, einer KI zu gehorchen.
Wir bringen ihnen bei, sie zu überprüfen.
Prüfen statt glauben
Die Kinder sind hier Detektive, nicht Konsumenten. Sie kontrollieren jede Antwort der KI – und erleben, dass auch Computer Fehler machen. Diese eine Erfahrung schützt sie ihr Leben lang besser als jedes Verbot.
Anfassen statt wischen
Der Workshop besteht aus echtem (sauberem!) Müll, Teamarbeit und Diskussion. Das Tablet ist nur die Lupe des Detektivs – die meiste Zeit wird sortiert, gestritten und gestaunt, nicht gescrollt.
Mitten im Lehrplan
Mülltrennung und Verpackungen sind fester Bestandteil des Sachunterrichts in Klasse 3/4. Der Workshop vertieft die laufende Einheit – und ergänzt die Perspektive, die im Bildungsplan noch fehlt: die künstliche Intelligenz.
90 Minuten, sechs Stationen
So läuft die Stunde ab
Alle 15 bis 20 Minuten wechselt der Modus – so bleibt jedes Kind bei der Sache.
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10′
Das Rätsel
Ankommen & Einstieg
Drei Gegenstände, eine Frage: In welche Tonne? Die Klasse ruft, streitet – und merkt: So einfach ist das gar nicht. Woher soll das dann ein Computer wissen?
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15′
Wie „sieht“ eine KI?
Kindgerechte Theorie
Menschen erkennen Muster – eine KI lernt Muster aus tausenden Bildern. Ein Ratespiel macht es greifbar: Ein Gegenstand wird nur über Merkmale beschrieben („rund, glänzend, knistert“), die Kinder raten. Genau so arbeitet Bilderkennung.
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20′
Tonnio testen
Detektiv-Phase 1 · Teams zu je 3–4 Kindern
Jedes Team bekommt ein Gerät und einen Korb Testmüll. Auftrag: alles fotografieren, Tonnios Antworten notieren – hat der Waschbär recht?
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20′
Tonnio austricksen Höhepunkt
Detektiv-Phase 2
Jetzt wird es spannend: Schafft ihr es, die KI reinzulegen? Becher halb verdeckt, Verpackung zerknüllt, schlechtes Licht. Wer die KI erwischt, hat das Wichtigste verstanden – und ist mächtig stolz.
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15′
Detektiv-Konferenz
Auswertung im Plenum
Die Teams berichten: Wo war Tonnio gut, wo haben wir ihn erwischt? Gemeinsam entsteht an der Tafel – von den Kindern selbst formuliert – wie KI-Training funktioniert und warum mehr Bilder die KI schlauer machen.
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10′
Die Müll-Detektiv-Urkunde
Abschluss
Jedes Kind bekommt seine Urkunde – und trägt die Geschichte nach Hause an den Kühlschrank. Dort beginnen dann oft die besten Familiengespräche über KI.
Für Erwachsene mit 60 Sekunden Zeit
Machen Sie den Test – gegen die KI
So fühlt sich der Workshop an: Sortieren Sie drei Dinge. Danach verrät Ihnen Tonnio seine Antwort. Kleiner Hinweis: Er gewinnt nicht immer.
Runde 1 von 3
Leerer Joghurtbecher
Für Schulleitung & Kollegium
Passt in den Unterricht – nicht obendrauf
Sachunterricht 3/4
Der Workshop dockt direkt an die Themen Verpackungen, Abfall und Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Er ersetzt keine Unterrichtszeit für etwas Fremdes, sondern vertieft, was ohnehin auf dem Plan steht.
Null Vorbereitung
Testmüll, Urkunden und Ablauf bringe ich mit. Die Lehrkraft muss weder KI erklären können noch etwas vorbereiten – sie darf mitstaunen. Ob Schul-Tablets genutzt werden oder ich Geräte mitbringe, klären wir vorab in fünf Minuten.
Code-Week-Bonus
Findet der Workshop im Aktionszeitraum der Code Week (Oktober) statt, kann die Schule ihn eintragen und erhält eine offizielle Auszeichnung – ein sichtbarer Baustein fürs Schulprofil, z. B. auf dem Weg zur „Digitalen Schule“.
Zum Vorlesen & Blättern
Die Geschichte von Tonnio
Wie aus dem besten Müllpiraten weit und breit der beste Tonnenversteher wurde
Bevor Tonnio ins Klassenzimmer kommt, können ihn die Kinder schon kennenlernen: Das Bilderbuch erzählt, wie der kleine Waschbär von weit her kam, kein Wort verstand – und lernte, den Dingen zuzuhören. Eine Geschichte über Ankommen, Verstehen und kluge Pfoten, die nicht raten, sondern nachfragen.
Kostenlos online zu lesen – perfekt als Vorlesestunde zur Einstimmung auf den Workshop, und auch schon ab Klasse 2 geeignet.
Jetzt online blätternDrei Wege zu Tonnio
So kommt der Workshop an Ihre Schule
Ob einmaliges Erlebnis, Wissen im eigenen Kollegium oder dauerhaftes Unterrichtsmaterial – Sie wählen die Tiefe.
Live-Workshop
Für den besonderen Vormittag
Ich komme mit dem kompletten Detektiv-Koffer in Ihre Klasse und führe durch die 90 Minuten – die Lehrkraft darf mitstaunen.
- 90 Minuten, Klasse 3 oder 4
- Sämtliches Material inklusive
- Urkunden für alle Kinder
- Auf Wunsch: Fragerunde fürs Kollegium
- Mehrere Klassen am selben Vormittag möglich
Train the Trainer
Für Schulen, die es selbst können wollen
Eine Fortbildung (ca. 3 Stunden), nach der Ihre Lehrkräfte den Workshop eigenständig und beliebig oft durchführen – Jahr für Jahr, Klasse für Klasse.
- Didaktik & Ablauf Schritt für Schritt
- Selbst ausprobieren: testen und austricksen
- Antworten auf typische Kinderfragen
- Komplettes Materialpaket inklusive
- Auch für mehrere Schulen gemeinsam buchbar
Materialpaket + Schullizenz
Für den dauerhaften Einsatz im Sachunterricht
Alles, was eine Lehrkraft für die eigene Durchführung braucht – inklusive kleiner Schullizenz für die Tonnio-App.
- Lehrerhandreichung mit 90-Minuten-Ablauf
- Stationskarten & Druckvorlagen (Urkunden, Detektivausweise)
- Bildkarten als Offline-Variante
- Elterninfo & Einverständnis-Vorlagen
- Tonnio-Schullizenz für Ihre Klassen – falls nicht bereits von Ihrer Kommune getragen
Preise nenne ich Ihnen gerne auf Anfrage – je nach Schulgröße, Klassenzahl und Rahmen (Förderverein, Code Week, Träger). Für viele Konstellationen gibt es Fördermöglichkeiten; ich helfe beim Antrag.
Ehrliche Antworten
Ihre Fragen – auch die kritischen
Skepsis gegenüber KI in der Grundschule ist kein Hindernis, sondern der beste Ausgangspunkt. Genau darüber sollten wir reden.
Werden Daten der Kinder gesammelt?
Nein. Die Kinder legen keine Konten an, geben keine Namen ein und fotografieren ausschließlich Müll – keine Gesichter, keine Personen. Es gibt nichts einzuloggen und nichts zu abonnieren. Fotos für die Schuldokumentation entstehen nur mit Einverständnis der Eltern, gerne auch als „nur Hände und Tonnen“-Variante.
Ist das nicht noch mehr Bildschirmzeit?
Von 90 Minuten verbringen die Kinder rund 20 mit einem Gerät in der Hand – im Team zu viert, im Stehen, mit echtem Material. Der Rest ist Sortieren, Diskutieren, Rätseln und Auswerten an der Tafel. Das Tablet ist Werkzeug, nicht Unterhaltung – wie eine Lupe im Biologieunterricht.
Macht der Workshop Werbung für eine App?
Nein. Die App ist Anschauungsobjekt, nicht Produktvorführung. Es gibt keine Flyer, keine Elternansprache, keinen Verkauf und keine Aufforderung, irgendetwas zu installieren. Die Kinder sollen eine KI untersuchen dürfen – dafür braucht es eine echte, und die stelle ich zur Verfügung.
Sind Kinder in Klasse 3/4 dafür nicht zu jung?
Die Kinder begegnen KI längst: in Sprachassistenten, in Videovorschlägen, in den Handys der Eltern. Der Workshop gibt ihnen das Denkwerkzeug dazu: Eine KI ist ein Gerät, das Fehler macht und das man überprüfen kann. Das ist Grundschulstoff im besten Sinne – konkret, anfassbar, selbst erlebt.
Muss die Lehrkraft sich mit KI auskennen?
Nein, überhaupt nicht. Ich führe durch die Stunde, die Lehrkraft kennt ihre Klasse – das ist die perfekte Arbeitsteilung. Viele Lehrkräfte sagen hinterher, sie hätten selbst am meisten mitgenommen. Auf Wunsch gibt es im Anschluss eine kurze Fragerunde nur fürs Kollegium.
Was kostet das?
Das hängt vom gewählten Weg ab – Live-Workshop, Train-the-Trainer-Fortbildung oder Materialpaket mit Schullizenz – sowie von Schulgröße und Rahmen. Sprechen Sie mich einfach an. Im Aktionszeitraum der Code Week Baden-Württemberg sind besondere Konditionen möglich, und über Fördervereine lassen sich häufig Fördertöpfe nutzen; beim Antrag helfe ich gerne. Am Geld soll es nicht scheitern – das klären wir in einem kurzen Gespräch.
Und wenn die Technik streikt?
Dann wird der Workshop kein bisschen schlechter – nur analoger. Der komplette Ablauf funktioniert notfalls mit ausgedruckten Beispielbildern und dem Sortier-Spiel; die Detektiv-Frage „Hat die KI recht?“ bleibt dieselbe. Plan B liegt immer im Koffer.
Wer dahinter steht
Magdalena Fritz
KI-Trainerin aus Heilbronn, Entwicklerin der Mülltrennungs-App mit dem Waschbären – und selbst Mutter eines Grundschulkinds. Ich habe meine erste App ohne klassische Programmier-Ausbildung gebaut und weiß deshalb aus eigener Erfahrung: Die größte Hürde bei KI ist nicht die Technik, sondern die Angst davor.
„Mehr KI = Mehr Mensch – aber nur, wenn wir früh lernen, ihr auf die Finger zu schauen.“
Genau dafür ist dieser Workshop da: Kinder, die eine KI einmal selbst ausgetrickst haben, begegnen ihr ein Leben lang aufrecht – neugierig statt gläubig, kritisch statt ängstlich.
Der nächste Schritt
Holen Sie Tonnio in Ihre Schule
Eine kurze Nachricht genügt – mit Wunschzeitraum und Klassenstufe. Alles Weitere klären wir in einem 15-Minuten-Telefonat.
Workshop anfragenTermine im Code-Week-Zeitraum (Oktober) sind begrenzt – früh anfragen lohnt sich.